„Ich will, dass mein Hund kommt, wenn ich ihn rufe.“
„Ich will, dass mein Hund sich mit anderen Hunden verträgt.“
„Ich will nicht, dass mein Hund an der Leine zieht.“
„Ich will meinen Hund überall mit hinnehmen.“
„Ich will keinen Kläffer.“
„Ich will, dass mein Hund mich beschützt.“
„Ich will, dass mein Hund seine Zähne von meinen Möbeln lässt.“
„Ich will einen braven Hund.“

So oder ähnlich sehen unsere Erwartungen an Hunde aus. Aber haben Hunde vielleicht auch Erwartungen an uns? Wie könnten diese aussehen? Und was ist ein Hund eigentlich für ein Tier?

Der Hund ist ein sozialer Beutegreifer, also ein Jäger. Als einstiger Jagdgefährte des Menschen lebt er heute in der Regel als Familienhund. Trotz dieses engen Kontaktes zwischen Mensch und Hund ist aus dem Miteinander in vielen Fällen ein Nebeneinander geworden. Die Beziehung zwischen Mensch und Hund ist oft geprägt von Missverständnissen, die nervige bis gravierende Probleme zur Folge haben und oft für Mensch und Hund belastend sind.

Versuchen Sie doch mal, die Welt aus der Sicht Ihres Hundes zu betrachten: Wofür interessiert er sich? Warum tut er, was er tut? Welche Bedürfnisse hat er? Und welche Talente stecken in ihm, die Sie sich erzieherisch zu Nutze machen könnten? Stellen Sie sich einmal die Frage: „Was will mein Hund?“